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Montag, 26. August 2013

Ich liebe pink!

Immer, wenn ich die, im letzten Post schon erwähnte, Grainline Archer Bluse trage, fühle ich mich, als ob ich leuchte- im positiven Sinne! Und das, obwohl ich den Stoff aus dem sie genäht ist zwischenzeitlich schon in die hinterste Ecke der Stoffsammlung verbannt hatte. Zu knallig, leicht durchsichtig also für ein Kleid nicht geeignet und zu viel Stand für ein fließendes Oberteil. Ich hatte ihn günstig im Stoff und Stil Ausverkauf gekauft und wollte ihn loswerden.
Zum Glück habe ich dazu ein relativ erfolgversprechendes Schnittmuster gewählt: Grainlines Archer Shirt, das ich bereits Ende April gezeigt hatte.

Nun habe ich einige Änderungen vorgenommen, um den Sitz zu verbessern. Von Anfang an saßen mir die Schulternähte bei der Größe 12, die ich nach meinen Maßen ausgewählt hatte, zu weit auf den Armen.
Der Brustbereich gefiel mir gut, allerdings fand ich den Rücken- und Bauchbereich relativ sackig. Zudem waren mir die Ärmelbündchen zu weit- bereits in der ersten Version durch das Engersetzen von Knopf und Knopfloch notdürftig behoben.


Für die zweite Version habe ich daher Größe 8 ausgeschnitten und ein "Full Bust Adjustment" gemacht, um im Vorderteil auf die selbe Breite, wie bei der Größe 12 zu kommen. Dafür habe ich in der Seite einen Abnäher eingefügt. Außerdem habe ich das Schnittmuster um fast 10 cm verlängert und die Ärmel von einer Größe 8 im Schulterbereich auf die Länge und Breite einer Größe 0 an den Bündchen geändert.
So viele Parameter wurden geändert, aber das Ergebnis gefällt mir!


Zusätzlich habe ich mir übrigens eine KamSnap-Zange und natürlich die Snaps gekauft, nachdem ich auf einigen Blogs davon gelesen habe. Was soll ich sagen: Große Liebe!!!!! Ich halte schon bewusst Ausschau nach Schnitten mit Knopfleisten, um die Snaps wieder rausholen zu können!




Vielen Dank an meine liebe Mama fürs Fotomachen von mir und der Lieblingsbluse!

Montag, 19. August 2013

Das letzte bisschen Sommer-Nähen

Das war doch mal ein klasse Sommer bis jetzt, für meinen Geschmack fast schon zu warm aber so viele schöne Sonnentage, toll!
Wenn es mir draußen zu heiß wurde, habe ich mich ein paar Mal an meine Nähmaschine retten können, mit Eistee oder anderen kühlen Getränken ;)
Leider hat die Hitze Anfang des Sommers einmal dafür gesorgt, dass ein Saum ganz schön kurz wurde und das Kleid damit nicht so ganz tragbar (für mich).
Es handelt sich hierbei um das "Sweetheart Sundress" aus "Gerties New Book for Better Sewing".
Um die Größentabelle dort kennenzulernen, bin ich erst mal nach meinen eigenen Maßen gegangen und musste im Endeffekt mehrere Zentimeter in der Taille und im Rücken rausnehmen. Nächstes Mal (und ich werde sicherlich noch einige Schnittmuster aus dem Buch ausprobieren), würde ich daher eine Größe kleiner, als meinen Maßen entsprechend abpausen und von dort aus die Brust anpassen.
Dieses Kleid ist auch der Grund, warum ich vorerst keinen Bedarf mehr an Sommerkleidchen, wie dem Frohne-Modell hatte.


Dann gab es da noch einen Versuch mit den "Big Four" und zwar hat mich dieser Ärmelüberwurf von Butterick 5884 so fasziniert. Ich hatte mir einen Baumwoll/Seidenstoff dafür gekauft und hatte zum Glück die Eingebung vorher einmal die Version ohne den Ärmelüberwurf aus einem günstigeren Baumwollvoile vom letzten Stoff und Stil Ausverkauf zu nähen.
Erstens ist die Anleitung fehlerhaft, denn wenn man das Oberteil wie beschrieben einreiht, passen die Markierungen nicht aufeinander und das Oberteil ist viel viel größer, als der Rock (ich habe das dreimal nachgeprüft, bevor ich sowas ins Internet schreibe). Zweitens sind die Größen etwas utopisch, beziehungsweise die Raffung für mich zu übertrieben. Seht selbst (Größe nach meinen Maßen ausgewählt):


Manchen gefällt das vielleicht, aber ich garantiere euch, in der Realität sah es noch aufgebauschter aus, so dass weder ich, noch mein Freund uns ein Lachen verkneifen konnten, als ich in diesem Kleidchen rumstolziert bin.
Also gabs die Radikalkur:

Oberteil abgehackt, und nur noch den Rock stehen lassen. Inzwischen fällt er auch noch schöner, da ich auch noch das Futter rausgerissen habe :)

Was ich daraus gelernt habe? Ich versuche, noch mehr Schnittmuster von "Independent Designern" zu kaufen, da diese meistens sorgfältiger erstellt sind und es mir daher selbst bei notwendigen Anpassungen mehr Spaß macht, mit dem Schnitt zu arbeiten. Denn wenn ich mir mal meine letzten Lieblingsnähprojekte anschaue, waren das alles Schnitte von "Indie" Designern.
Ich gebe ja zu, mein Sommernähhighlight, ein knallpinkes Grainline-Archer-Shirt ist leider ständig in der Wäsche und daher noch unfotografiert, wird aber nachgereicht!

Und sonst wünsche ich mir für diesen Sommer, dass ich meinen Maxirock noch einmal tragen kann :) (und vielleicht noch einmal in die Ostsee hüpfen kann?)
Was wünscht ihr euch noch vom Restsommer?

Sonntag, 7. April 2013

Frohne Kleid Nr. 2: Ich stecke fest!

Dieses Mal scheint beim Frohne-Kleid, das ich mir ausgesucht habe, leider nicht alles so glatt zu laufen, wie beim letzten Mal.
Ausgewählt habe ich mir übrigens dieses Modell (Nr. 63036, ein Palindrom, wie schön!) aus der Frühjahr/Sommer Ausgabe 1963.

Ich hatte dieses Kleid bei meiner Vorauswahl glatt übersehen, aber genau so ein Kleid brauche ich nach dem langen Winter! Als Stoff habe ich mir einen pink-changierenden-uni-Baumwoll(?)-Stoff ausgesucht, von dem ich gerade 10m bestellt hatte:

Dann habe ich mit der gewohnten Methode am Computer den Schnitt vergrößert und die Schnittteile an strategischen Punkten vermessen.
Und jetzt kommt das Problem: Die Träger sind megakurz, erlauben nur einen "Armausschnittsumfang" von 41cm, das stelle ich mir ziemlich unbequem vor.
Es wäre ja nicht so schlimm, die Träger etwas länger zuzuschneiden. 
Mein eigentliches Problem: die Schnitteile sind auch sehr schmal an der Taille oder anders ausgedrückt, mir fehlen 5cm bis zu meinem Taillenumfang und da ist noch nicht mal eine Bequemlichkeitszugabe drin! Die Oberweite ist aber überraschenderweise groß genug, bei der Länge der Schnitteile bin ich auch noch skeptisch und überhaupt traute ich plötzlich meiner Computermethode nicht und habe den Original-Schnittzeichner auf meine Oberweite eingestellt und mal den Träger vergrößert (wir erinnern uns, die Träger waren grotesk kurz).




Das für mich sehr beruhigende Ergebnis: Das mit dem Schnittzeichner vergrößerte Schnitteil stimmt fast 100% mit meinem ausgedruckten Teil überein!

So, jetzt stelle ich mir die Frage: Hat Frohne 1963 mit einem anderen Oberweiten/Taillenumfang Verhältnis die Schnitte erstellt als 1965 (wo ich nur 1cm an der Taille zugeben musste)? 
Denn der Unterschied zwischen Oberweite und hypothetischer Taille für den 63er Schnitt beträgt ca. 30cm, das spricht für formende Unterwäsche, oder?
Leider habe ich in meiner Anleitung für die Zuschneidemethode nur Angaben zur korrespondierenden Hals-, Arm-, und Hüftweite zur entsprechenden Oberweite gefunden. 

Jetzt weiß ich nicht, ob die Anpassungen nicht zu aufwändig für das Kleid sind und ich noch einen anderen Schnitt ausdrucken sollte, oder ob das Kleid so toll ist, dass es sich lohnt, es aufwändig zu ändern.
Mit diesen Überlegungen starte ich in die Woche und wünsche auch euch einen schönen Wochenanfang!


Und als Neuerung habe ich mich entschlossen, mit Gesicht zu posten, wenn der Gesichtsausdruck es zulässt.
Als ich meinen Blog angefangen habe, habe ich mich das irgendwie nicht getraut, außerdem sind einige meiner liebsten deutschsprachigen Nähblogs kopflos. Nach einigen Überlegungen und weil ich bis jetzt nur positive Erfahrungen in der "Nähblogszene" gemacht habe, habe ich mich jetzt aber dafür entschieden, aus der Gesichtslosigkeit herauszutreten! Ich bin schließlich auch ein neugieriger Mensch und möchte ein Bild zu einem Menschen haben :)


Montag, 25. März 2013

Frohne- Kleid Nr. 1 geschafft!

Ich hoffe ich bin nicht die einzige, die noch weiß, dass ich hier ein "Frohne Großprojekt" am Laufen habe (Unter dem Tag "Frohne" gibt's die ersten Posts zum Nachlesen).
Schließlich ist es ja doch eine Weile her, dass ich das Kleid angekündigt, dann verschoben usw. usw. habe, bis ich jetzt endlich schöne Fotos davon machen konnte.
Und hier sind sie:

Die Innenverarbeitung: Oben Baumwollstoff als Futter,  im Rockteil Acetatfutter und ein Taillenband, damit das Kleid Halt hat.

Die Saumverarbeitung von innen gesehen, sowohl Futterrock, als auch  Oberstoff sind mit einem Schrägband gesäumt.




Passt auf, ich zeige jetzt einen Trick!

Ta-daa! Bänder am Kleidoberteil+normaler Cardigan=kurzer Knoten-Cardigan!


Damit habe ich den allerersten Schritt meiner selbstgesetzten Herausforderung bestanden, und kann das Heft "Frühjahr/Sommer 1965" abhaken! 
 Als Nächstes habe ich mir einen Schnitt aus dem Heft "Frühjahr Sommer 1963" rausgesucht, es geht also weiter, wenn ich auch noch Stoff und Kurzwaren brauche...

Dafür schiebe ich jetzt erst mal ein "modernes" Projekt dazwischen, dazu werdet ihr spätestens morgen mehr hören, also bis dann!


Mittwoch, 20. März 2013

Me-Made-Mittwoch am 20.03.2013

Eigentlich hatte ich ja versprochen, am Wochenende Fotos vom Frohne-Kleid zu machen. Habe ich auch (im Dunkeln), die sind aber nichts geworden. Allgemein herrscht hier im Hause ma-li akute Fotografierunlust und anstatt der Nähmaschine rattert mein Gehirn, weil ich bald Prüfungen schreibe und umziehen werde.
Gestern hatte ich dann extra noch mal das Frohne Kleid an, um schöne Fotos zu machen, dann hatte ich aber mit Umzugsplanungen zu tun und habe keine Fotos mehr hinbekommen. Also gabs kein Schummeln für den Me Made Mittwoch und ihr bekommt tatsächlich mein Outfit von heute zu sehen.

Eigentlich ist es ja ein absolutes No-Go für mich, aber ich habe ein halbfertiges Kleid angezogen.
Zum Glück fällt das nicht auf, oder?
Quatsch, der Knoten ist fertig. Es fehlt nur ein richtiger Saum ;)


Gut, fürs Foto habe ich die Strickjacke dann auch ausgezogen:


Das Kleid ist Vogue 1257, mit dem Oberteil im queren Fadenlauf (Stretch von oben nach unten), damit die Ärmel nicht so eng sind (das haben viele Damen bei PatternReview bemängelt) und das Oberteil sich mehr Richtung natürlicher Taille zieht.
Ich habe eine Größe 16 ohne Änderungen genäht und bin mit der Passform ganz zufrieden, ich glaube eine Größe 14 hätte mir aber auch gut gepasst... Nun gut, so fühlt sich das Kleid noch mehr wie ein Nachtkleid an.
Der Stoff ist vom Stoffmarkt, für dieses Kleid habe ich ausnahmsweise mal 2 Jerseycoupons benötigt!

Auch Wiebke, die heute den MMM moderiert, hat einen Stoff vom Markt (allerdings vom viel cooleren Maybachufermarkt) und ein sehr hübsches Kleid daraus genäht. Was alle anderen so tragen, werde ich mir gleich mal da drüben anschauen!




Mittwoch, 6. März 2013

Me-Made-Mittwoch am 06.03.2013

Nachdem ich ja letzte Woche schon behauptet hatte, die Sonne gesehen zu haben, ist es jetzt gewiss: Sie existiert! Hier, in Norddeutschland! Ich sag euch, das ist ein unglaubliches Gefühl! Und soweit ich bis jetzt auf den anderen Blogs gelesen habe, geht das fast allen so!
Hach, und Sommer heißt einfach maritime Kleidung für mich! Und als Trost dafür, dass mein Frohne Kleid in den allerletzten  Zügen steckt (wie lange hängen bei euch Kleider ungesäumt aber sonst völlig fertig am Bügel? Also was ist da normal?) habe ich ein supersommerliches Kleid, das ich 2011 nach dem Burda Schnitt 116 aus der Burda 06/2011 genäht habe, angezogen.

Ohne Strickjacke wäre das aber doch noch etwas kalt gewesen...

Argh! Neckholder!

Ohne Neckholder mag ich das Kleid irgendwie lieber!
Und natürlich habe ich noch etwas zu meckern. Meine Blenden vorne, die sehen gar nicht schön aus. Aber das ist mir jetzt gerade egal!

Ansonsten finde ich nämlich die Fotos von heute sehr schön, kein Wunder bei der Sonne.
Also liebe Sonne, du hast es gehört, wir alle wünschen uns, dass du bleibst und nicht noch mal kurz Winter wird, wie angekündigt. Wir finden dich nämlich soooo schön! Schau, liebe Sonne:

Es geht ohne Strickjacke!

Jetzt gehe ich mal schauen, wer noch alles Eis essen war oder geht und vor allem, was für schöne Frühlingsoutfits sich die Damen beim MMM so ausgedacht haben! Hier entlang...

Und das erste Eis des Jahres geht an... MICH!

Sonntag, 24. Februar 2013

Inspiration: Frohne 60er Jahre Schnitte


Dieser Post ist Teil eines "Work in Progress", die anderen Posts hierzu finden sich unter dem Label "Frohne" (siehe Navigationsleiste) *klick* für den ersten Post.
Und ich warne schon mal davor, dass dieser Post sehr viele Bilder enthält!

Hier kommt er, der zweite Teil meiner "Lieblings"-Frohne Schnitte.

Heute bewegen wir uns zeitlich in den Sechziger Jahren. Das war die Zeit, als meine Eltern geboren wurden, als die Beatles modern waren, die Mauer gebaut wurde und die Studentenproteste aufkamen.
Diese Zeit muss sehr interessant gewesen sein, die Mode ist es auf jeden Fall! Man sieht zumindest in meiner Auswahl deutlich, dass zum Anfang der Sechziger noch eine sehr weibliche Linie mit weiten Röcken, die das Knie bedecken und engen Oberteilen vorherrschte, während zum Ende hin die Kleider in A-Linie geschnitten sind, geometrische Formen und Schnitte vorherrschen und die Rocklänge deutlich über das Knie wandert. Aber seht selbst, meine Favoriten aus den Frohne Heften, die ich aus den Sechziger Jahren besitze in chronologischer Reihenfolge:

Heft Sommer 1961


Das Kleid in der Mitte finde ich sehr schön!

Was für ein süßes Hemdblusenkleid!

Und hier, das Kleid im Hintergrund ist so schön verspielt!
Was ich an diesen Heften auch liebe, sind die Illustrationen! SO liebevoll und fröhlich, das unterscheidet sich schon relativ deutlich von den eher strengen Illustrationen der 50er. Und natürlich hat sich die Linie verändert, es gibt weniger Kimonoärmel und die Röcke sind etwas kürzer. Aber Ähnlichkeiten sind zu erkennen, oder?

Herbst/Winter 62/63

Was für eine interessante Schnittform, beim Kleid in der Mitte!
Huch? Nur ein Bild? Tja, ich muss gestehen, es sind so viele Mäntel und so wenige Kleider in dem Heft... Bei Interesse kann ich übrigens gerne Posts mit weiteren Bildern zu einzelnen Frohne-Heften erstellen!

Sommer 63

Wenn ihr das Bild anklickt, seht ihr, dass das rote Kleid einen Knopfverschluss im Rücken habt. Süßes Detail, oder?

Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches der beiden Kleider ich lieber mag!

Hier gefällt mir der schräg angesetzte Rock, so etwas habe ich vorher noch nie gesehen!

Ich bin gemein und verwehre euch das Brautmodell, um euch das Wickelkleid hier zu zeigen :D

Ich weiß nicht, ob ich so etwas wie das gelbe Kleidchen tragen kann, aber gefallen tut es mir gut!
Wie ihr seht konnte ich mich dafür in der Sommer Ausgabe gar nicht entscheiden, welche Schnitte mir besser gefallen! Ihr werdet hoffentlich diesen Sommer noch mindestens einen davon umgesetzt sehen!

Frühling/Sommer 1965

Ganz, ganz bald habe ich das Kleid in der Mitte auch! Mehr wird nicht verraten ;)

Witzig, dieses Kleid ähnelt dem Punktekleid aus 1963, ist aber wesentlich schlichter!
In der Mitte des Jahrzehntes wurden die verspielten Kleider schon weniger, aber ich habe trotzdem eine- wahrscheinlich relativ untypische- Auswahl an etwas ausgestellteren Kleidern gefunden. Und eines ist auch schon in Arbeit! Aber psssst, das wird Thema eines neuen Posts!

Winter 1965/1966

Hm, ob ich so ein Kleid tragen kann?

Auch hier bin ich etwas zögerlich, ob ich das Kleid in 2013 "transformieren" kann
Jetzt habe ich endgültig nur noch geometrische Formen entdeckt! Und ich kann mir noch nicht so gut vorstellen, dass die Kleider in mein Beuteschema passen! 

Frühling/Sommer 1966

Das sieht doch viel tragbarer aus!

Und hier: ein ganz schlichtes Modell, aber mit Taschen!
Irgendwie finde ich es einfacher, in den Sommerheften etwas zu finden, vielleicht liegt das daran, dass ich so sehnsüchtig auf den Frühling warte?

Sommer 1967



Tragbar oder zu sehr Nachthemd?

Uhlala! Rückenfrei!
Was mich übrigens an diesem Heft sehr ärgert: Mir fehlen Schnitte! Unter anderem von dem gelben Kleid! Ärgerlich, sowas!

Herbst/Winter 67/68

Ein hübsches Rollkragenkleid mit Taschen? Ja bitte!

Oder vielleicht ein Blüschen?

Noch eine Bluse- man beachte, dass sie im Rücken geknöpft wird!!
Puh! Geschafft! Kurz vor dem Ausufern der Studentenproteste hört meine 60er-Jahre Sammlung auf.
Das waren jetzt ganz schön viele Bilder und Schnitte- Gratulation, wer bis hierhin durchgehalten hat, das ist echtes Interesse!

Dann müsstet ihr ja auch die Frage beantworten können, welches Kleid sich schon in Arbeit befindet?
Haaaaa, erwischt! Aber ist nicht so schlimm, der Beitrag bleibt ja hier und darf auch in Etappen durchgelesen werden!
Viel Spaß damit, wir sehen uns dann bald in den Siebzigern :D







Mittwoch, 20. Februar 2013

Me-Made-Mittwoch am 20.02.2013

Wie letzte Woche versprochen, gibt es heute ein neues Kleid. Seht ihr, ich halte meine Versprechen!
Es ist sogar, wie angekündigt, aus dem selben Schnitt, wie das alte Kleid, allerdings habe ich einen Tellerrock angesetzt. Das ist echt große Liebe! Ich weiß nicht, wie ich so lange ohne Tellerröcke leben konnte, und wieso ich immer versucht habe, "strenge" Röcke zu nähen (es liegen da so zwei Ufos rum...)
Ach ich bin so glücklich über den "Swing" Faktor! Deshalb ohne viel Gerede:



Ach, ich kann es doch nicht lassen, noch mehr zum Kleid zu erzählen: Der Stoff ist aus dem "Stofflager" in Hamburg und ein schöner Baumwolljersey.
Die Raffungen im Oberteil (vielleicht etwas schwer zu erkennen), habe ich- wie bereits erprobt- mit Gummiband gemacht: Gummiband auf Länge des "Zielschnitteils" zuschneiden und mit Dreifach-Elastikstück gedehnt auf die Nahtzugabe des zu kräuselnden Stückes aufnähen.
Mein Gummiband war relativ stabil, deshalb habe ich es auch in Taillenlänge auf die Nahtzugabe des Tellerrocks genäht, damit der auch in der Taille sitzen bleibt, und seine Weite behält. Praktischerweise konnte ich so durch das Dehnen des Gummibandes auch die Mehrweite im Oberteil (ups!) gut in den Rock einhalten- ohne Fältchen! Damit der Tellerrock "gleichmäßig" um den Körper verteilt sind, habe ich Viertelmarkierungen gemacht- vordere und hintere Mitte sind genau im Fadenlauf und die Seiten im 90° Winkel dazu. So, tut das gut, ein bisschen "Tech-Talk", jetzt kann ich mir auf dem Me-Made-Mittwoch Blog die schönen anderen Outfits ansehen und vielleicht noch mehr "Tech-Talk" loswerden!